Das kürzlich vorgestellte Energiekonzept der Bundesregierung befasst sich nicht nur mit der Verlängerung der Restlaufzeit von Atomkraftwerken. Auch auf Hauseigentümer kann einiges zukommen.

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Vorgaben für die energetische Sanierung von Gebäuden zu verschärfen. In ihrem „Energiekonzept“, das bisher vor allem wegen der Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern von sich reden machte, heißt es, die energetische Sanierung des Gebäudebestands sei „der zentrale Schlüssel zur Modernisierung der Energieversorgung und zum Erreichen der Klimaschutzziele“. Der Wärmebedarf des Gebäudebestands solle daher langfristig gesenkt werden. Ziel: Ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Regierung einen „langfristigen Sanierungsfahrplan“ angekündigt. Kernpunkte sollen folgende Maßnahmen sein:

  • Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV). Mit der EnEV 2012 Festschreibung des Standards „Nullemission“ bis 2050 für alle Gebäude. Schrittweise Anhebung der energetischen Anforderungen zwischen 2020 und 2050.
  • Staatliche Förderung, wenn Eigentümer energetische Vorgaben vorzeitig erfüllt.
  • Ausweitung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms.
  • Steuerliche Anreize für die Sanierung, Wiedereinführung einer Sonderabschreibung.

Weiter sieht das Konzept vor, das Mietrecht zu novellieren und für energetische Sanierungen investitionsfreundlicher gestalten. Das Vergleichsmietensystem soll zudem auf den Prüfstand und die Möglichkeiten des Energie-Contracting erweitert werden. Bei der KfW soll ein kommunales Förderprogramm „Energetische Städtebausanierung“ aufgelegt werden.

Quelle: Haufe.Immobilien

 

Wir möchten hier aufzeigen wie man mit Kraft-Wärme-Kopplung und Kraft-wärme-Kälte-Kopplung diese Anforderungen erfüllen kann:

  • Mit Blockheizkraftwerken das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz erfüllen.
  • Durch eine bessere Anlagenaufwandszahl bei der EnEv die Grenzwerte erreichen oder sogar eine Förderung bekommen.
  • Die Nebenkosten im Griff haben.

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