Mit dem neuen Gasprodukt proWindgas will Greenpeace Energy das Gasnetz als Speicher für Ökostrom erschließen.
Ab Oktober liefert Greenpeace Energy anfänglich zunächst reines Erdgas, dem dann im Laufe des Jahres 2012 nach und nach "Wasserstoff beigemengt" wird. In einem Elektrolyse-Verfahren wird Ökostrom – insbesondere Windstrom – eingesetzt, um Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff zu trennen. Der Wasserstoff kann dann methanisiert, in das bestehende Erdgasnetz eingespeist und, wie gewohnt, für die Wärmeversorgung oder Rückverstromung verwendet werden. Im Gaspreis ist ein Förderbeitrag enthalten, der für den Bau der Wasserstoff-Erzeugungsanlagen (Elektrolyseure) sowie für die Beratung von proWindgas-Kunden verwendet wird, die ihr Haus mit einem effizienten Mikro-Blockheizkraftwerk ausstatten wollen. Gegenüber dem Handelsblatt teilt Greenpeace mit, fünf Standorte für Elektrolyseure zu prüfen, die allein oder mit Partnern genutzt werden sollen.
Quelle: Zfk