Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG 2012

Generell gilt für Blockheizkraftwerke das EEG nur, wenn es mit Pflanzenöl oder Biogas betrieben wird. Eine Kombination mit dem KWK-Mod. Gesetz ist nicht möglich. Ab EEG 2012 wird Pflanzöl also Rapsöl oder Palöl nicht mehr Vergütet.

 

Seit 01.01.2012 gilt das neue EEG 2012

 

Weitere Informationen hier

 

 

Vergütung Biomasse nach § 27 EEG

 
Die Vergütung wird auf 20 Jahre gezahlt, es gilt das Jahr der Inbetriebnahme.
 

Degression 2 % pro Jahr

 

Grundvergütung

 

Leistung

Vergütung

[ct/kWh]

Bemerkungen

<= 150 kW

14,3

Stand 2012, Degression 2 % / a

für 2014 Inbetriebnahme 13,73372 ct/kWh
die Vergütung bleibt dann 20 Jahre gleich

<= 500 kW

 12,3

Stand 2012, Degression 2 % / a

<= 5 MW

 11

Stand 2012, Degression 2 % / a

<= 20 MW

6

 Stand 2012, Degression 2% / a

 

+ Bonus nach Einsatzstoffklassen

 

Leistung

 Vergütung

[ct/kWh]

Einsartstoffklassenvergütung I

 Vergütung

[ct/kWh]

Einsartstoffklassenvergütung II

 

 

<= 150 kW

 

6

 

 8

 

<= 500 kW

 

5 bzw. 2,5 für Strom aus Runde und Waldrestholz

 

 

<= 5 MW

 

4 bzw. 2,5 für Strom aus Runde und Waldrestholz

 

 8 bzw. 6 bei Strom aus Gülle

 

Im Erneuerbaren-Energien-Gesetz geht es in erster Linie um die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Daraus ausgenommen sind alte Pflanzenöle oder Altholz. Die Zahlung der Vergütung erfolgt immer über den Netzbetreiber. Die Anlage muss bei der Bafa angemeldet und dort genehmigt sein.

Mit dem neuen EEG 2012 gibt es nun Einsatzsoffvergütungsklassen nach der Biomasseverordnung, die unterschiedliche Vergütungen aufweisen. Für uns wichtig ist, dass eine jährliche Wärmenutzung von 60 % erreicht werden muss. Das alles muß durch einen Umweltgutachter nachgewiesen werde.

 

+ Der Aufbereitungsbonus

Entnahme/h

 Vergütung

[ct/kWh]

 

 

 

max. 700 Normkubikmeter

 

3

 

 

max. 1000 Normkubikmeter

 

2

 

 

max. 1400 Normkubikmeter

 

1

 

 

Der Aufbereitungsbonus von bis zu 3 ct/kWh erhöht die Vergütung von Anlagen bis 5 MW. Auch hier muß ein entsprechdes Zertifikat eines Umweltgutachter vorhanden sein (Info hier).

 

 

 

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